Wenn Katzen pupsen geht die Welt unter!

Als ich heute den Fernseher einschaltete fiel ich fast rückwärts vom Hocker (oder wars das Sofa?). Hier wurde doch ernsthaft die Frage erörtert, wie viel CO2 mein Haustier verursacht!

Als ich dann ein wenig im Web recherchiert hatte, stieß ich auf folgenden Artikel: http://www.utopia.de/wissen/ratgeber/wie-viel-co2-verursacht-ein-haustier

In minutiöser Kleinstarbeit wird zusammengetragen, mit welchen äußeren Kriterien wie Futter, Abfall und Energiebedarf der Kohlendioxydausstoß des geliebten Haustieres zu Buche schlägt.

Ich hätte hier noch eine Ergänzung zu dieser Studie:

Für die Erarbeitung einer sinnlosen Studie, die dem Mitmenschen ungefähr so viel bringt wie ein Kühlschrank für einen Eskimo wird wie viel CO2 ausgestoßen? Rechnen wir mal nach:

  1. Humanresource: Um überhaupt auf die Idee einer unnützen Studie zu kommen müssen mindestens 2 Menschen sich gegenseitig dumme Gedanken zuwerfen. Dies geschieht in der Regel im Vollrausch. Also muss hier bilanziert werden:
    1. Für die leichte Steigerung der Hirnaktivität um im Methanolnebel die Orientierung nicht zu verlieren: 5kg
    2. Ausstoß des Methanols aus den Bierflashen, offenen Mündern, Haut und der erhöhte Urinauswurf durch übermäßiges Trinken: umgerechnet 10kg
  2. Der laufende Computer: Solche geistreiche Ergüsse müssen ja auch schriftlich fixiert werden. Arbeitsmittel hier ist der Computer mit zwei Monitoren (komisch, nüchtern wars doch nur einer). Für eine durchzechte Nacht sind hier ca. 1200 kg CO2 anzurechnen.
  3. Die laufenden Comupter derer, die diesen Blödsinn lesen und weiterverbreiten: 24 t CO2
  4. Der CO2-Ausstoß der Menschen, die auch noch ernsthaft darüber reden: 2000 kg
  5. Die Energie, die verschwendet wird, den Müll über den Äther zu schicken. Die Zahl berechnet sich aus dem Durschnitt für Radio und Fersehen. 234 t

Summa summarum sind das dann 261,215 Tonnen CO2 allein für die Produktion und Verbreitung. Hinzu kommen dann noch 800 kg für die Verfassung von Artikeln, die sich über derartigen Nonsense aufregen.

Bei schätzungsweise 1000 derartiger Untersuchungen im Jahr kommen wir auf eine Jahresbilanz von 262.000 t CO2, die uns gerne erspart bleiben.

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